Geschichte


Die Gründungsgeschichte


Auf den Demonstrationen, die in Olbernhau freitags stattfanden, fanden sich einige Personen zusammen, die den sozialdemokratischen Gedanken über die ganze DDR-Zeit bewahrt hatten.

Die „Freitagsdemonstrationen“ standen für Wahlfreiheit, Umweltschutz, Parteienzulassung, Aufdeckung der Mitarbeiter der Stasi, sowie deren Verbrechen.

Montag, den 13. November 1989
Hartmut Tanneberger und Joachim Buschmann besuchten Ralf Schenk während seiner Arbeitszeit im Krankenhaus. Zu diesem Treffen wurde über die Vorbereitung der Gründung des SPD Ortsvereins entschieden.

Zu den folgenden „Freitagsdemos“, fanden sich nun mehr sozialdemokratisch eingestellte Personen zusammen. Hartmut Tanneberger, Joachim Buschmann und Ralf Schenk trugen Reden vor und hielten Plakate hoch, wie das „Schnapprolloplakat“ mit der Aufschrift „SDP zulassen!“.

November 1990
So gründeten einige Olbernhauer zusammen den SDP Ortsverein Olbernhau aus den „Freitagsdemos“ heraus.

Der SDP Ortsverein in Olbernhau war der erste funktionierende SDP Ortsverein im Erzgebirge!

26. November 1989, Briefkontakt mit der Leitung der Sozialdemokratischen Partei (SDP) in Berlin:
Der SDP OV Olbernhau erhielt Auskunft über die vorhandenen übergeordneten Parteistrukturen der SDP und vernetzte sich mit ihnen.

15. Dezember 1989, 2. Briefkontakt mit der Leitung der SDP:
Erklärung der erfolgreichen Einbindung des SDP OV Olbernhau in die SDP und Informationen über die Delegiertenkonferenz der SDP am 12.-14. Januar in Chemnitz.

Im Dezember 1989 wurden die Verbindungen mit weiteren SDPlern in der Kreisregion aufgebaut.

13. Januar 1990
Umbenennung der SDP in SPD der DDR auf der 1. Delegiertenkonferenz in Berlin

15. Januar 1990
Es wurde der SPD Unterbezirk Erzgebirge gegründet.

Januar 1990
Eröffnung des erstes SPD-Büros auf der Marktstraße 1. Von da aus wurde die Wahlvorbereitung für die Volkskammerwahlen, mittels Materialhilfe der Gewerkschaft aus Lingen und der SPD aus Rheinbreitbach, organisiert.

18. März 1990
Erste freie Volkskammerwahlen
In den Prognosen SPD noch stärkste Partei, lag das Wahlergebnis bei 21,76%

April 1990
Olbernhau-spezifisches Wahlprogramm des SPD OV Olbernhau mit 32 Punkten zur Demokratisierung und Aufwertung unserer Heimatstadt Olbernhau

April 1990
Intensiver Wahlkampf mit vollem Körpereinsatz für Stadtverordneten- und Kreistagswahlen (Straßenwahlkampf, Diskussionsabende in der „Schlachthofschänke“ und im „Holzbau“).

6. Mai 1990 Stadtverordneten(1)- und Kreistagswahlen

1990 hatte der SPD-Kreisverband Chemnitz 43 Mitglieder, davon stammten 15 aus dem SPD OV Olbernhau.

26. September 1990
SPD der BRD und DDR vereinigte sich.


(1) Stadtverordnete sind nach der DDR-Kommunalverfassung gewählte Stadträte. Die DDR Kommunalverfassung galt noch Anfang der ’90iger


Zeitschrift "Vorwärts"

Eintritt in die SPD

Aktuelle Nachrichten

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
Regulatorischer Spritpreisdeckel zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern Die steigenden Spritpreise sorgen erneut für Belastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Angesichts der Tatsache, dass die Preise an den Zapfsäulen auch jetzt wieder stärker und schneller gestiegen sind, als der Ölpreis und die Verarbeitungs- und Transportkosten es zu rechtfertigen vermuten, fordern wir erneut einen regulatorischen Spritpreisdeckel zur… Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise weiterlesen

14.09.2026 17:53 Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland
Schließung deutscher Goethe-Institute in Russland ist großer Fehler Nancy Faeser, zuständige Berichterstatterin: Seit dem 13.09.2026 schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung als schweren Rückschlag für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch. Die Institute stärken die Verbindungen zwischen Deutschland und der russischen Zivilgesellschaft über Regierungen hinaus. „Die Schließung der… Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucherzähler

Besucher:410328
Heute:45
Online:1

SPD Sachsen Newsletter

Die aktuellen Nachrichten der SPD Sachsen bequem per E-Mail auf Ihren Rechner finden Sie hier.